Dein echter Netto-Stundenlohn

Computer und Notizblock
Du arbeitest jeden Tag hart für dein Geld. Aber was ist mit der Fahrtzeit? Und den Kosten für die Anfahrt? Rechne aus, was du in Wirklichkeit pro Stunde verdienst. Und erfahre, wie lange du arbeiten musst, bis du einen Betrag x verdient hast.

Papier ist geduldig. Der Brutto-Stundenlohn hat mit dem Netto-Stundenlohn nur wenig zu tun. Und wenn man dann noch die Zeit für die Anfahrt und die Kosten einrechnet, dann sieht die Sache noch schlechter aus.

Was kannst du mit den Ergebnissen anfangen?

  • Erstens kannst du damit abschätzen, ob es sich lohnt, Zeit ins Sparen zu investieren. Wenn du z.B. in 30 Minuten ein leckeres Gericht kochst, anstatt dir eine Pizza kommen zu lassen und sparst dabei 5 Euro - dann hast du auf eine Stunde hochgerechnet netto 10 Euro gespart. Wie schneidet deine Arbeit im Vergleich dazu ab?
  • Zweitens siehst du, wie lange du arbeiten musst, um einen Betrag x zu erhalten. Beispiel: du möchtest dir einen neuen Computer "gönnen". Wenn du siehst, wie lange du dafür in Wirklichkeit schuften musst, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du mit deinem alten Rechner dann doch noch zufrieden bist.
pro Woche
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Anleitung

  • Nettogehalt: gib dein Nettogehalt ein. Du kannst das Jahres-Nettogehalt angeben oder das monatliche (und auch, falls du ein dreizehntes oder vierzehntes Gehalt bekommst).
  • Stunden pro Woche: Wie lange arbeitest du pro Woche? Falls du unentgeltliche Überstunden leistest (hüstel, hüstel), dann trage diese hier ebenfalls ein.
  • Urlaub: Wie viele Wochen Urlaub hast du im Jahr? Wenn du nur 2 Tage die Woche arbeitest und 10 Tage Urlaub hast, dann wären dies 5 Wochen. Bei 30 Tagen Urlaub und einer 5-Tage-Woche wären es 6 Wochen.
  • Fahrtzeit: Wie lange benötigst du für die Hin- und Rückfahrt zur Arbeit? Rechne wirklich die komplette Wegstrecke - von der Haustür bis zur Stechuhr. Auch Wartezeiten (z.B. am Bahnhof) sind hier einzurechnen.
  • Fahrtkosten: Wenn du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährst, dann trage hier die Kosten für die Fahrkarte ein. Fährst du mit dem Auto, dann rechne 20 Cent pro Kilometer (ja, das Auto braucht ja nicht nur Sprit. Denke an die Bremsbeläge, Reifenabrieb, Wertverlust durch Abnutzung usw.). Bei einer Wegstrecke von 10km wären das jeden Tag 20 km mal 20 Cent, also 4 Euro.

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