Girokonto-Vergleich

Durch die Niedrigzinsphase wird es für Banken zunehmend schwieriger, Geld zu verdienen. In der Folge haben viele Banken die Gebühren für Giro- und Kontokorrent-Konten massiv erhöht.

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Grundsätzliche Überlegungen zum Wechsel des Girokontos

Worauf kommt es an bei einem Giro-Konto? Sollten Sie für Ihr aktuelles Konto Kontoführungs- oder sogar Transaktionsgebühren bezahlen, dann wird sich ein Wechsel wahrscheinlich lohnen. Wichtig ist für viele auch, wie man an Bargeld kommt. Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen haben ja an jeder Ecke einen Geldausgabe-Automaten stehen. Andere Banken haben sich teilweise zusammengeschlossen, um eine flächendeckende, kostenlose Verfügbarkeit von Geldautomaten zu gewährleisten. Viele Banken bieten auch den Bezug von Bargeld bei Einzelhändlern und Tankstellen an.

Dann ist natürlich noch der Sollzins von Interesse. Ich rate jedoch dringend davon ab, den Dispositionskredit in Anspruch zu nehmen. Von Krediten halte ich wenig (meistens; es gibt auch Gründe, wann ein Kredit angebracht ist). Ein Kredit sorgt zwar dafür, dass man etwas schneller kaufen kann, aber die Zinsen sorgen dafür, dass man am Ende weniger kaufen kann. Wer andererseits aktuell noch verschuldet ist und nun mit aller Kraft den Schulden entfliehen möchte, für den wäre eine Umschuldung zu einem niedrigeren Zinssatz natürlich interessant.

Noch schlimmer ist die Überziehung des Kontos. Achtung: ich meine jetzt nicht die Inanspruchnahme! Angenommen, Sie haben einen Dispositionskredit (auch Verfügungsrahmen oder Kreditlinie genannt) in Höhe von 1.000 Euro und Sie nehmen davon 600 Euro in Anspruch. Dann haben Sie Ihr Konto noch nicht überzogen. Heben Sie jetzt nochmals 600 Euro ab, dann sind Sie mit 1.200 Euro im Soll - und haben damit Ihr Konto um 200 Euro überzogen (und gleichzeitig 1.000 Euro in Anspruch genommen). Auf die Überziehung werden oft noch höhere Zinsen fällig (=Überziehungszinsen), während auf die Inanspruchnahme nur die Sollzinsen berechnet werden. Ich sage das nur, weil viele diesen Unterschied gar nicht kennen. Aber wie gesagt: Inanspruchnahme = schlecht; Überziehung = schlechter.

Es gibt sogar noch einige Banken, die einen (zwar mickrigen) Guthabenzins bezahlen. Auf den ersten Blick braucht man dann nicht noch ein zusätzliches Tagesgeldkonto, aber ich rate davon ab, zu viel Geld auf dem Girokonto liegen zu lassen. Warum, fragen Sie? Wenn die Zinsen dort doch genauso hoch sind? Nun, wenn das Geld auf dem Girokonto herumliegt, dann läuft man Gefahr, dass man es ausgibt.

Hinweis: Auf die Inhalte des Girokonto-Vergleiches habe ich keinen Einfluss, da diese von der Firma Affilinet betreitgestellt werden. Allerdings bekomme ich bei einem erfolgreichen Vertragsabschluss eine Provision. Bitte machen Sie Ihre Entscheidung ausschließlich davon abhängig, was für Sie das Beste/Günstigste ist.

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